Auflösung

Druckpunkte auf einem großformatigen Filmplakat

Die Auflösung eines Bildes beschreibt die Menge an Pixeln, die eine bestimmte Fläche füllen, sie ist also an eine digitale Darstellung oder Verarbeitung des Bildes gebunden.
Ein Pixel ist ein kleines, farbiges Viereck, welches zusammen mit anderen Pixeln in einem Raster angeordnet ein Bild darstellen kann. Je geringer die Auflösung eines Bildes ist, desto weniger Pixel werden verwendet, um es abzubilden.
Da das menschliche Auge ab einer bestimmten Auflösung dieses Raster nicht mehr wahrnimmt (wenn die Pixel klein genug sind), wird eine bestimmte Menge an Pixeln pro Fläche benötigt, damit das Bild nicht wie ein Kachelmosaik aussieht. Die Auflösung hat also direkten Einfluss auf die Bildqualität.

Die Auflösung wird in PPI (Pixel per Inch) häufiger aber als DPI (Dots per Inch) angegeben. Ein Dot ist ein kleiner Tintenklecks, den ein Drucker anstelle eines Pixels verwendet, um Farbe auf Papier zu bringen. Diese kleinen Kleckse werden so auf dem Papier platziert, dass die zusammengesetzten Tintenpunkte, die Dots, das gewünschte Bild ergeben. In der Regel hält man sich bei Bildschirmen an eine Auflösung von 72 DPI und bei kleinen Drucksachen, z.B. im Format DIN-A4, an eine Druckauflösung von 300 DPI.
Im Film unterscheidet man zwischen verschiedenen Bildschrimformaten, diese sind aktuell die gängigsten:

Seitenverhältnis 4:3
786x576px: SD (Standard Definition)

Seitenverhältnis 16:9
720x1280px: HD (High Difinition)
1080x1920px: Digital Cinema (Full HD)
2160x4096px: UHD-1 (4K) (Ultra HD 1)
4320x7680px: UHD-2 (8k) (Ultra HD 2)