Blende

Die meisten Kameras benutzen eine sogenannte Irisblende, also einen Ring, der sich von innen nach außen öffnen kann bzw. dessen Öffnung sich vergrößert, um zu bestimmen, wie viel Licht auf den Film oder den Sensor der Kamera trifft.

Die Blende bestimmt also die Lichtstärke des Bildes und wird meistens als Zahl mit dem Kürzel F angegeben. Sie hat Einfluss auf die Helligkeit des Bildes, wird aber vielmehr dazu verwendet, die Schärfentiefe des aufgezeichneten Bildes einzustellen.

Je kleiner die Blendenzahl F ist (z.B. F2.0) desto weiter öffnet sich die Blende und desto heller wird das Bild, aber desto kleiner wird auch der Bereich, den die Kamera scharf abbilden kann. Je weiter sich die Blende öffnet, desto mehr Spielraum gibt es für Lichtstrahlen, die nicht durch die Linse fokussiert und damit scharf gestellt werden, um von ihrem Ursprung auf dem Weg zum Sensor abzuweichen.

Man kann also sagen, dass Vorder- und Hintergrund des Bildes unschärfer werden, je weiter die Blende geöffnet ist. Wie weit sich die Blende öffnen kann ist abhängig vom Objektiv, das auf der Kamera angebracht ist. Wenn man also Unschärfe bewusst einsetzen oder kontrollieren will, kann man die Blendenzahl F verstellen.