Stop-Motion

Valentin bei der Arbeit am Set von „Das Getriebe im Sand“

Das Stop-Motion-Verfahren, oder auch Stopptrick genannt, ist ein Verfahren aus der Ganzbildanimation, bei der für jedes Bild in der fertigen Animation auch ein komplettes, neues Bild in der Produktion angefertigt werden muss. Der Stopptrick erzeugt dabei die Illusion von Bewegung, indem jedes Standbild nur eine winzige Veränderung des Bildinhaltes enthält, welche schnell nacheinander abgespielt dann wie eine flüssige Bewegung wirken (s. Bildrate).

Die Methoden für Stopptrick sind vielfältig und bieten den Vorteil, dass fast jeder Alltagsgegenstand zum Inhalt der Animation werden kann. Beliebt sind aber auch Puppen, Knetmasse (Claymation) oder Papierfiguren (s. Legetrick). Diese werden dann Bild für Bild ein kleines bisschen umpositioniert, gedreht oder verformt.