Übung

Leider gibt es kein handfestes 6-Punkte-Programm, um Filmemachen zu lernen. Aber es gibt Stellen, an denen der Einstieg leichter fällt, und Übungen, die dabei helfen, ein Verständnis für Timing und narrative Elemente zu entwickeln.

Egal ob man sich nun für Real- oder Trickfilm interessiert, es gibt etwas, das diese Begeisterung geweckt hat. Wenn man versucht, die Dinge, die einen faszinieren, zu reproduzieren, kann das die Motivation während des Lernprozesses erhalten und zu einem größeren Fachverständnis führen.

Eine gute Beobachtungsgabe und ein Auge fürs Detail sind für gute Animation unentbehrlich. Und manchmal sind die Details größer als erwartet: Wenn sich ein Körper bewegt, beugt sich der Rücken, die Arme werden gewinkelt und die Beine drehen sich ein. Es sind sehr subtile Unterschiede, die man sorgfältig unter die Lupe nehmen muss, wenn man eine Bewegung analysiert und in ihre Bestandteile zerlegt.

Viele Menschen lernen besser anhand von Beispielen. Im Film können diese Beispiele aber schnell zu aufwändig und kräftezehrend werden, wenn man für jede Technik, die man ausprobieren möchte, einen neuen Kurzfilm dreht. Es ist also keine Schande, wenn nicht aus jedem Filmexperiment ein vorzeigbares Video entsteht, aber man lernt so die Technik und auch die eigene Arbeitsweise besser kennen.